Schwefelgestank mit Luxus-Note: Die Thermen von Saturnia

Thermen von Saturnia SPA-Resort 4.64/5 (33)

Ein schmuckes Eisentor öffnet sich. Unter den Augen von Überwachungskameras passieren wir die Pforte. Die Golfer auf dem gepflegten Grün drehen sich um, als wir mit unserem 20 Jahre alten Fiat 500 vorbeiknattern. Ein fauliger Geruch verrät uns, dass es nicht mehr weit sein kann. Tatsächlich kommen wir ein paar hundert Meter weiter vor dem Hoteleingang und neben einem silbergrauen Porsche zum Stehen. Das ist also der Ort, der einen der größten Schätze der Maremma birgt: nach Schwefel stinkendes, 40 Jahre altes Regenwasser – das so begehrt ist, dass Adel und Prominenz ihm zuliebe aus allen Teilen der Erde anreisen. Mehr dazu

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Festmahl mit dem Brot der Armen: Kastanienfest in Arcidosso

Arcidosso festa della castagna 5/5 (1)

„Die Kastanie ist reich an Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und Mineralsalzen. Sie ist besonders für Sportler und Schwerstarbeiter geeignet, wirkt antiseptisch und hilft gegen Blutarmut und Depressionen.“ So preist die Gemeinde von Arcidosso auf ihrer Website ihr wichtigstes Erzeugnis an. Hinzuzufügen wäre noch, dass man mit ihr von der Vorspeise bis zum Nachtisch ein komplettes Menü zaubern kann. Mehr dazu

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Besoffener Pecorino und handgeschöpfte Ricotta: Käse-Spezialitäten der Maremma

Caseificio di Manciano 5/5 (4)

Schafherden sind fester Bestandteil der maremmanischen Landschaft. Fährt man links an ihnen vorbei, sollte man nicht vergessen, den Tieren zuzuwinken. Einem alten Aberglaube zufolge bringt das nämlich Glück und Geld für die Zukunft. Wie man sich denken kann, dienen die Schafe in der Maremma aber nicht nur als Glücksbringer: Sie liefern unter anderem die Milch für den „Pecorino toscano“ – einer Toskana-Spezialität, der völlig zu Unrecht im Schatten von Wein und Olivenöl steht. Mehr dazu

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Strand mit Gütesiegel: Porto Santo Stefano

Porto Santo Stefano 1 4.67/5 (6)

Jedes Jahr vergibt die internationale Stiftung FEE (Foundation of Environmental Education) die „Blaue Flagge“ an die Strände, die in der vergangenen Saison weltweit mit der höchsten Qualität glänzten. Um sich mit diesem Gütezeichen rühmen zu dürfen, müssen die Gemeinden strenge Auflagen erfüllen hinsichtlich Wasserqualität, Sicherheitsstandards, Serviceleistungen und Umweltverträglichkeit. Mehr dazu

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Die Etrusker in der Maremma (1): Archäologischer Park Roselle

Roselle Mauern 4.83/5 (18)

Roselle: ein verschlafener Vorort von Grosseto mit einem Postamt, einer Apotheke, zwei Bars und einigen Wohnhäusern. Nichts zeugt heute mehr davon, dass das winzige Dorf vor 2.600 Jahren eine florierende Stadt war – mehr als 1.000 Jahre bevor die heutige Provinzhauptstadt Grosseto überhaupt anfing zu existieren. Mehr dazu

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Strand mit Geigenklang: Cala Violina

Strand Cala Violina, Maremma, Toskana 4.5/5 (20)

Schöne Strände gibt es in der Maremma wie Sand am Meer. Sollte man sich für einen als den reizvollsten entscheiden müssen, wäre Cala Violina einer der Spitzenkandidaten – zumindest in den Kategorien Naturbelassenheit, Sauberkeit und Romantik. Abstriche gäb’s allein bei der Erreichbarkeit: Die ist nämlich nur zu Fuß, zu Fahrrad oder (klassisch maremmanisch) zu Pferd gewährleistet.

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Morellino, so weit der Gaumen reicht: Festa dell’Uva in Scansano

Wein Wildschwein Maremma 5/5 (2)

Jedes Jahr zur Weinlese im September feiert Scansano mit dem Festa dell’Uva sein bekanntestes Produkt: den Morellino di Scansano, einen trockenen, rubinroten DOCG-Wein, den auch die meisten deutschen Vinotheken im Sortiment haben. Nur, dass er in der Maremma in ungleich größerer Vielfalt angeboten wird. Mehr dazu

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Zwischenstopp im Mittelalter: Montemerano

Montemerano 4.4/5 (5)

Wer die Maremma besucht, kommt an den berühmten Thermen von Saturnia natürlich nicht vorbei. Wenn man von Süden (Manciano) oder von Westen (Grosseto) aus nach Saturnia fährt, passiert man einen winzigen Ort namens Montemerano, für den es sich eigentlich kaum zu bremsen lohnen würde – wenn sich in dem Kaff nicht der vielleicht besterhaltene mittelalterliche Ortskern Italiens verbergen würde. Mehr dazu

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Eine Lektion in italienischer Bürokratie

Aktenordner (Bildquelle: sxc.hu, Autor: forwardcom) 4.67/5 (3)

Pflichtbewusst wie ich bin, war eins der ersten Dinge, die ich in Grosseto tat, das Einwohnermeldeamt aufzusuchen, um  gehorsamst meinen Wohnsitz eintragen zu lassen – nur, um von  der ebenso pflichtbewussten Beamtin aufgeklärt zu werden, dass das so einfach nicht sei. Mehr dazu

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