Praktische Tipps für die Reise nach Elba

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Elba ist definitiv unsere Lieblingsinsel. Und wir werden nie müde, sie zu entdecken, wie unsere 12 Elba-Geheimtipps sowie unsere weiteren 12 Elba-Geheimtipps beweisen. Für alle Neulinge des Eilands gibt es hier ein paar praktische Tipps zu Anreise, Mobilität & Co.

Insel Elba (Bild: Daniele Fiaschi, Pixabay)

Elba ist eine der Inseln des Toskanischen Archipels. Nach Sizilien und Sardinien ist sie – obowhl wesentlich kleiner als die beiden – mit einer Fläche von 224 Quadratkilometern immerhin die drittgrößte Insel Italiens. Obwohl nur zehn Kilometer vom italienischen Festland entfernt, leben die 32.000 Einwohner doch in ihrer ganz eigenen Welt und sehen sich selbst eindeutig als Insulaner. Nicht zuletzt hat die Insellage ein eigenes Klima zur Folge. Einerseits ist das Wetter launischer als auf dem Festland, da Elba allerlei Winden ausgesetzt ist. Andererseits ist die Badesaison länger als an der toskanischen Küste. Während sich der Rest der Toskana bereits vom Sommer verabschiedet hat, aalen sich die Elbaner noch am Strand in der Sonne. Eine Reise nach Elba lohnt sich daher auch und gerade in der Nebensaison.

Anreise nach Elba: per Flug …

Die Anreise auf die Insel Elba ist auf verschiedenen Wegen möglich. Elba verfügt über einen kleinen Flughafen, der sich in der Nähe von Marina di Campo befindet, weshalb man unter anderem per Flugzeug anreisen kann. Hier starten und landen vor allem kleine Flugzeuge von regionalen Fluggesellschaften. Daher bietet es sich an, von Deutschland aus nach Rom, Mailand, Florenz oder Pisa zu fliegen und dann dort in ein kleines Flugzeug nach Elba zu steigen. In der Hauptreisezeit gibt es jedoch auch einige wenige Fluggesellschaften, die Direktflüge von München, Hamburg, Köln oder Berlin nach Elba anbieten.

Fähre nach Elba (Bild: Kevin Ramirez, Pixabay)
Ausblick auf Elba bei der Überfahrt mit der Fähre

… oder Fähre

Wer statt in ein Flugzeug lieber in den Zug steigt, der kann bis nach Campiglia Marittima fahren und von dort etwa zwanzig Minuten mit dem Bus weiter nach Piombino. Dort befindet sich der Hafen, von dem aus man eine Fähre nach Elba besteigen kann. Auch wer mit dem Auto anreisen möchte, der fährt bis nach Piombino und schifft dort auf eine Autofähre ein. Die Fähren kommen entweder in Portoferraio, Cavo oder Rio Marina an. In der Hauptsaison ist es empfehlenswert, die Fahrt mit der Fähre bereits im Vorfeld zu reservieren, damit man sicher einen Platz hat. Mehrmals täglich hat man dann die Gelegenheit in 35 bis 70 Minuten, je nach Zielhafen, vom italienischen Festland aus auf die Insel zu gelangen. Der Preis liegt für eine Überfahrt mit dem Auto und mehreren Personen bei 150 bis 200 Euro. Allerdings bekommt man von praktisch jeder Unterkunft auf Elba bei Buchung einen Rabattcode für die Fähre zugesandt. So spart man sich bis zu 20 Prozent bei der Online-Buchung der Fähre.

Camping auf Elba

Genauso wie mit dem Auto gelangt man auch mit dem Wohnmobil nach Elba. Vom Festland aus muss man die Fähre nehmen. Doch die lange Anreise lohnt sich, denn Elba ist das ideale Ziel für einen Campingurlaub. Auf der Insel befinden sich über 30 Campingplätze, auf denen der Urlaub mit Wohnmobil oder Zelt verbracht werden kann. Dank der einzigartigen Natur der Mittelmeerinsel ist das Campen hier besonders schön. Die milden Temperaturen machen es möglich, den ganzen Tag bis spät am Abend draußen zu verbringen. Die Campingplätze auf der Insel sind allesamt sehr gut ausgestattet. Auf den meisten befindet sich ein Supermarkt sowie eine Bar oder sogar ein Restaurant. Je nach persönlicher Vorliebe kann man sich einen Campingplatz am Strand suchen oder auch einen, der an einen Bauernhof angeschlossen ist und auf dem man das echte Leben der italienischen Landwirte miterleben und deren Produkte genießen kann. Unser Favorit in dieser Hinsicht: der Campingplatz Orti di Mare.

Mobilität auf Elba

Viele Touristen reisen naheliegenderweise mit dem Auto an, um sich unabhängig bewegen zu können. Man sollte allerdings wissen, dass manche Straßen sehr steil, viele eng und alle kurvig sind. Es ist also Vorsicht geboten – mehr noch, weil man sich die Verkehrswege mit Radfahrern und Wanderern teilt. Natürlich kann man auf der Insel auch ein Auto mieten. Außerdem stehen Motorroller und Fahrräder (auch E-Bikes) zum Verleih bereit. Auch das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist besser, als man es von einer kleinen Insel erwarten würde. Die Busse verbinden die wichtigsten Ortschaften der Insel und werden in der Hauptsaison von dem sogenannten Marebus ergänzt, der die wichtigsten Strände anfährt. Mit der Elbacard Bus kann man für 10 Euro einen Tag lang alle Linien nutzen; für 25 Euro kann man sich sechs Tage lang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen.

Gut zu wissen: Gas und Wasser

Wer das Wasser aus dem Hahn kostet, wird einen unangenehm eisenhaltigen Geschmack bemerken. Das Leitungswasser auf Elba ist keinesfalls gesundheitsschädlich, jedoch schlicht ungenießbar. Trinkwasser muss also (zu sehr niedrigen Preisen, wie überall in Italien) in Flaschen gekauft werden. Rühmliche Ausnahme bildet die frei zugängliche Napoleon-Quelle beim Bergdorf Poggio. Man sollte sich außerdem nicht wundern, wenn im Ferienhaus jemand vorbeikommen muss, um die neue Gasflasche anzuschließen. Mangels einer Gasleitung auf die Insel wird Heizen und Kochen nämlich ausschließlich mit Gasflaschen bestritten.

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