Rezept: Tortelli Maremmani

Tortelli Maremmani 5/5 (7)

Tortelli Maremmani sind Teigtaschen, ähnlich den Ravioli aus der Emilia Romagna. Im Gegensatz zu jenen sind sie aber wesentlich größer und unterscheiden sich auch etwas in Form und Füllung. Sie bestehen aus normalem Pastateig (allerdings mit Eiern), der mit Ricotta und Spinat gefüllt wird. Wegen des sehr delikaten Geschmacks passen dazu sehr einfache Soßen wie Butter und Salbei. Aber auch ein Ragù di Cinghiale, das für die Maremma typische Wildschweinragout, harmoniert sehr gut mit den Tortelli. Mehr dazu

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Medici im Sechseck: Die Stadtmauern von Grosseto

Grosseto Stadtmauern 5/5 (10)

Grosseto gehört zu den wenigen italienischen Städten, deren alte Stadtmauern vollständig erhalten sind. In der Toskana kann sich außer Grosseto nur noch Lucca dieses Privilegs rühmen – nicht umsonst wird Grosseto auch „Lucca der Maremmen“ genannt. Mehr dazu

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Läden & Leute: Maremmamà in Pitigliano

Lisa, Laura, Maremma Maiala 5/5 (6)

In der Rubrik „Läden & Leute“ stellen wir Restaurants, Geschäfte, Bars und andere Lokalitäten in der Maremma vor, die einen Besuch wert sind. Dabei lassen wir deren Besitzer zu Wort kommen, die meist ebenso interessant sind wie ihre Läden. Lisa und Laura Simonini sind Schwestern und die Erfinderinnen des Maremma-Fan-T-Shirts. Mehr dazu

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Die Etrusker in der Maremma (3): Die mystischen Hohlwege „vie cave“

Hohlwege der Etrusker vie cave 5/5 (30)

Bis zu 20 Meter hoch ragen die glatten Felswände auf, die den schmalen Pfad begrenzen und noch enger erscheinen lassen. Wenn man nach oben blickt, erscheint ein kleiner Streifen Tageslicht, der einem versichert, dass man doch nicht ganz von der Erde verschluckt wurde. Definitiv nichts für Menschen mit Klaustrophobie! Mehr dazu

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Rezept: Spaghetti mit Wildspargel und Salsiccia

Wildspargel in der Maremma 5/5 (3)

Die beste Reisezeit für die Maremma ist April und Mai: Das Meer ist bereits warm genug zum Baden, die Strände aber trotzdem noch angenehm menschenleer; das Wetter ist mild und die Natur steht in voller Blüte. Plus: Es ist Spargelzeit. Mehr dazu

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Zwei Gegenpole: Urlaub auf den Inseln Elba und Capraia

Capraia Küste 4.67/5 (3)

Renate Konrad hält Italien sowohl mit ihrer Kamera als auch mit Worten fest. In ihrer Buchreihe „Immer wieder Italien“ erzählt sie von ihren Reiseerlebnissen in den verschiedensten italienischen Regionen. So hat sie die Inseln Elba und Capraia erlebt: Mehr dazu

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Ostern in Italien und der Maremma: Rieseneier und eine süße Taube

Colomba, Ostern in Italien 3/5 (8)

An Ostern Eier färben und Süßigkeiten suchen? Damit haben Italiener wenig am Hut. Dafür gibt es an „Pasqua“ andere schöne Bräuche – und in der Maremma sogar besonders skurrile.

Colomba, Ostern in Italien
eine Colomba

Ostereier im Riesenformat

Statt sich die Mühe zu machen, kleine Überraschungen im Garten zu verstecken, kaufen die Italiener gleich so große Schoko-Eier, dass man sie unmöglich irgendwo verbergen kann. Die Eier sind nicht nur überdimensioniert und aufwändig verpackt, sondern enthalten meist auch ein Geschenk – sind also sozusagen die XXL-Version von Kinder-Überraschung. Es gibt sogar Ostereier von Spiderman oder Barbie zu kaufen, sodass sich Eltern ein zusätzliches Ostergeschenk gleich sparen können.

Kein Ostern ohne Colomba

Als Essen am Ostersonntag ist auch in Italien Lammfleisch üblich. Als Nachspeise wird traditionellerweise eine „Colomba“ aufgetischt, ein luftiger, trockener Kuchen in – wie der Name schon sagt – Form einer Taube (zumindest annähernd). Die Colomba stammt ursprünglich aus der Lombardei. Über ihre Bedeutung ranken sich mehrere Legenden. Eine davon besagt, dass vor der Schlacht von Legnano im Jahr 1176 bei den siegreichen Lombarden zwei Tauben gelandet seien, was als Zeichen göttlichen Beistands gedeutet wurde. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Colomba erst in den 1930er-Jahren vom Mailänder Süßwarenhersteller Motta erfunden wurde. Denn analog zum Weihnachtsklassiker Panettone sollte auch ein Osterkuchen mit ähnlichem Teig vermarktet und etabliert werden. Der Plan ging offensichtlich auf: Die „Ostertaube“ wird längst in ganz Italien gegessen.

Schoko-Ei, Ostern in Italien
typisches Riesen-Schoko-Ei

Pasquetta, das kleine Ostern

Auch am Ostermontag gibt es Kuchen, aber keinen süßen, sondern einen deftigen: Die „Torta di Pasquetta“ ist eine Art Quiche aus Ricotta, Eiern und Spinat. „Pasquetta“ (oder in der Maremma eher „Pasquino“) ist ein scherzhafter Ausdruck für den Ostermontag („kleines Ostern“). Der wird wesentlich lockerer begangen als der eher festliche Ostersonntag: Man trifft sich mit Freunden zum Picknick im Park und verspeist dabei unter anderem besagte deftige Torte.

Nur in der Toskana: Schiacciata di Pasqua

In der Toskana wird außerdem die „Schiacciata di Pasqua“ gebacken. Der Name kommt vom Wort „schiacciare“ (aufschlagen), weil zur Zubereitung viele Eier aufgeschlagen werden müssen. Eigentlicher Sinn der Schiaccata war sogar, überschüssige Eier auf diese Weise zu verwerten. Die Frauen im Dorf setzen dafür einst Unmengen von Teig an, backten etliche Schiacciate und verschenkten sie an Verwandte, Freunde und Bekannte im Ort. Die Zubereitung kann sich jedoch über mehrere Tage hinziehen, da der Teig sehr lange gehen und immer wieder durchgeknetet werden muss.

Schiacciata di Pasqua, Toskana (Bild: julskitchen.com)
Schiacciata di Pasqua (Bild mit freundlicher Genehmigung von julskitchen.com)

Pflanzen im Keller und Münzen in der Tasche

Neben diesen Traditionen gibt es noch ein paar recht kuriose regionale Bräuche. In Caldana (zwischen Grosseto und Follonica) ist es üblich, extra für Ostern Pflanzen ohne Licht (üblicherweise im Keller) heranzuziehen, sodass ihre Blätter weiß statt grün werden. Damit werden dann die Straßen geschmückt, auf denen die Prozession am Karfreitag stattfindet. Der Wechsel von der Dunkelheit, in der die Pflanzen gediehen sind, ans Licht soll die Auferstehung Christi symbolisieren.

Am Palmsonntag sollte man übrigens darauf achten, immer eine Münze in der Tasche zu haben, um nicht unvorbereitet vom ersten Kuckuck der Saison überrascht zu werden. Einem alten Glauben zufolge wird man nämlich den ganzen Rest des Jahres reichlich Geld haben, solange man nur etwas Bares in der Tasche hat, wenn der erste Kuckucksruf erklingt.

Egal, mit welchen Traditionen ihr Ostern feiert: Maremma Geheimtipp wünscht „buona Pasqua“!

Mehr zu den Spezialitäten der Maremma, Toskana

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Butteri – die Cowboys der Toskana

Butteri Maremma Alberese

4.63/5 (19) Ein breitkrempiger Hut, ein langer Ledermantel und ein Lasso, das stets griffbereit am Sattel hängt: Auf den ersten Blick unterscheiden sich die toskanischen „Butteri“ kaum von ihren amerikanischen Kollegen, den Cowboys. Mehr dazu

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Ein Schwert im Fels und eine Kirche ohne Dach: Die Abtei von San Galgano

San Galgano

4.5/5 (10) Galgano Guidotti soll ein verzogener, selbstsüchtiger Rittersohn aus Chiusdino gewesen sein, der einen ausschweifenden Lebensstil pflegte. Nach einer Marienerscheinung beschloss er, sein liederliches Leben aufzugeben und zog sich auf den Hügel Montesiepi zurück, wo er in einer Hütte aus Zweigen und Blättern lebte und sich ganz dem Gebet widmete. Als Zeichen seines Sinneswandels rammte er sein Schwert in einen Felsen, das seitdem niemand herauszuziehen vermag. Mehr dazu

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Jetset-Badeort mit bewegter Geschichte: Talamone

Talamone, Maremma

4.29/5 (31) Großzügige Sandstrände, an denen man kilometerlang flanieren und dem gleichmäßigen Rauschen der sanft auslaufenden Wogen lauschen kann – die sucht man in Talamone vergebens. Stattdessen spritzt die Gischt geräuschvoll auf, wenn sich die Wellen an den schroffen Felsen brechen, und zerstäubt sich über die wenigen, dicht aneinandergereihten Sonnenliegen, die auf der winzigen Felsterrasse Platz finden. Mehr dazu

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